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Graduierungsfeier mit Talar und Siegel

Absolventen des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik wurden mit feierlicher Prozession ins Berufsleben verabschiedet

Mit einer ganz besonderen Graduierungsfeier ging am Samstag, dem 27. Oktober 2007, für 48 Ingenieurinnen und Ingenieure das Studium an der HTWK Leipzig zu Ende. Im großen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig wurden die Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik mit einer feierlichen Prozession in die akademische Gemeinschaft aufgenommen und von der Hochschulleitung sowie der Professorenschaft des Fachbereichs ins Berufsleben verabschiedet. 

Auftakt der Veranstaltung war auch in diesem Jahr der feierliche Einzug der Graduierungskandidaten, die zur Veranstaltung nicht nur festlich gekleidet erschienen, sondern gemäß akademischer Tradition in Barett und Talar ihre Graduierungsurkunden in Empfang nahmen. Die feierliche Aufnahme in die akademische Gemeinschaft erfolgte traditionell durch einen Stups mit dem Doktorhut des Dekans. Als äußeres Zeichen bekamen die Absolventen eine goldene Stola über die Schulter gehängt und danach ihre Graduierungsurkunde in einer Rolle, die mit dem Siegel der Hochschule versehen ist, überreicht. 

Der Fachbereich würdigt mit der feierlichen Prozession die Leistung und den Erfolg der Studierenden. „Der Abschluss des Hochschulstudiums ist ein großer Augenblick, der besondere Hervorhebung verdient. Der feierliche Rahmen soll gegenüber unseren Absolventen auch den Respekt vor Bildung und Leistung angemessen zum Ausdruck bringen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Matthias Sturm, der als ehemaliger Dekan des Fachbereichs, die traditionelle Prozession wiedereinführte. 

Bei der Graduierungsfeier wurden in diesem Jahr auch erstmals herausragende und innovative Graduierungsarbeiten auf dem Fachgebiet Mechatronik-Automotiv mit dem HTWK-Preis der KARL-KOLLE-Stiftung gewürdigt. Diplomingenieur Tobias Rudloff erhielt den mit 2000 Euro dotierten Preis für die beste Masterarbeit, in der er sich intensiv mit der Entwicklung eines Test- und Diagnosesystems für das industrielle Datenkommunikationssystem AS-Interface für Automotiv-Anwendungen auseinandersetzte. Der mit 1000 Euro dotierte HTWK-Preis der KARL-KOLLE-Stiftung für die beste Diplomarbeit ging an den frisch gebackenen Diplomingenieur Hendrik Hesse. In seiner Arbeit konzipierte er einen speziellen Labortestplatz, der vorrangig zur Entwicklung und zum Test von kamerabasierten Assistenzsystemen dient.