Zeit zum Nachdenken, einige Minuten nur, aber wichtig. Wichtig? Wichtige Leute? Eigentlich sind heute alle wichtig, die gekommen sind. Am liebsten hätte ich allen persönlich die Hand geschüttelt, so freue ich mich. Schließlich ist das Kommen unserer vielen Gäste der schönste Dank für unsere Mühe.
Doch schon kurz vor drei. Nun aber los. Wir müssen mit unserer Anmeldung in den Lipsius-Bau umziehen. Alles in die, schon vorgestellte, Kiste und zurück über die Straße. Nur so einfach ist das gar nicht. Zweimal müssen unsere freundlichen Studentenhelfer noch mal in den 3. Stock, um suchende Gäste ans Ziel zu bringen. Zwischendurch die Hinweisschilder wechseln, damit jeder weiß, wo es weitergeht.
Wir bauen im Lipsius-Foyer alles auf. Dr. Ebert hat seinen Stand auch schon wieder schön gemacht. Das „Geschäft“ läuft, an seinem Verkaufstalent kommt keiner so schnell vorbei. Auch dank Cindy, die mit ihrem Bauchladen wunderbar die Pins für einen guten Zweck verkauft.
Kurz nach 15 Uhr kommen die Gäste vom Geutebrück-Bau zu uns. Unser Kanzler hat sich mit dem Fotoapparat auf Motivsuche gemacht. Keiner ist vor ihm sicher und so entsteht auch von mir ein Bild mit leicht verkniffenem Mund. Aber Buchhaltung ist nun mal nicht so einfach ...
Die Neulinge melden sich noch an und unsere Listen füllen sich mit Häkchen. Fast keine Zeile mehr frei. Faszinierend. Die Kaffeepause ist vorbereitet und das fröhliche Hallo geht in die zweite Runde. Die sonnendurchflutete Mensa ist ein herrlicher Treffpunkt. Die Grüppchen finden sich beim Anstehen nach dem Kaffee und ich nehme aus Zeitgründen mal schnell die Gegenrichtung am Kuchenbuffet. Gut, wer nur eine Apfelschorle braucht.
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| Es hat einfach alles gestimmt: die Leute, die Stimmung, die Gespräche und natürlich auch die Versorgung mit Speis' und Trank. Ein herzliches Dankeschön an das Studentenwerk Leipzig! |
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Axel hält mit 2 Studenten die Stellung an der Anmeldung und ich kann mit meinen ehemaligen Studis schwatzen. Verstohlen schau ich auf die Namensschilder. Die Gesichter sind mir vertraut, aber die Namen ... Man wird halt nicht jünger.
Wir haben es inzwischen auf eine gute halbe Stunde Zeitverzug gebracht und nun verteilen sich alle auf die zu ihnen passenden Alumnigruppen. Das klappt fast, nur die Medienleute müssen noch üben, wer dazu und wohin gehört. Aber unser Seminarraum ist gut gefüllt und Prof. Kulisch, Dekan vom Fachbereich Medien, teilt sich tapfer unter seinen Alumni auf.
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Der Schuster hat immer die schlechtesten Schuhe. Altes Sprichwort, aber wie wahr. Ausgerechnet wir, die Medienleute, haben keinen Internetzugang. Gestern noch hat alles geklappt und heute sitzt jemand in der Leitung oder auf unseren Zugangsdaten. Nicht zu ändern. Alumnus Dietmar stellt uns das neue, bald vorhandene, polyAlumni-Portal virtuell vor. Geht auch ... Meine Eröffnungsrede liegt auch noch unten in der Kiste, na Klasse. Gut, dass ich heute früh nicht mehr schlafen konnte und noch mal reingeschaut habe. Dafür informieren uns meine beiden Kollegen, Frau Prof. Herzau-Gerhardt und Herr Prof. Herzau, in bekannt souveräner Weise über das Neueste zum Thema Bachelor, Master und Neubau des Medienzentrums. Die Zeit ist so schnell rum und dabei wollen wir uns doch auch noch die Campusführung gönnen.
Manchmal ist bummeln doch nützlich. Da wir noch ein bisschen trödeln (das Wort gibt es wohl nur im sächsischen), können wir uns fast unbemerkt an die Campusführung unseres Kanzlers anschließen. Leider ist er aber gerade an der letzten Station angelangt. Unserem gemeinsamen polyAlumni-Charme kann er aber doch nicht widerstehen und marschiert mit uns noch einmal los. Vielen Dank, es ist ausgesprochen unterhaltsam und informativ. Leider haben wir einige unserer Alumni im Foyer vergessen. Sorry, das nächste Mal passe ich besser auf und da gibt es bestimmt noch mehr zu sehen.
Es ist 18 Uhr und Zeit für die immer noch strahlende Mensa. Ich begutachte das Buffet in gewohnter Weise in Gegenstromrichtung. Schließlich bin ich seit Jahren gewohnter Druckerstammtischteilnehmer. So richtig Hunger habe ich gar nicht. Es ist einfach zu aufregend. So viele bekannte Gesichter. Ich kann gar nicht mit jedem reden.
Ab 19 Uhr halte ich die Stellung am Ausgang des Lipsius-Baus. Gebe Wegbeschreibungen, sammle Pfandflaschen ein (schließlich müssen wir sie sonst bezahlen) und passe auf liegengebliebene Rucksäcke auf. Doch dann sind plötzlich alle weg. Der Küchenchef schließt die Mensatüren und ich mache mich mit meiner, zwischenzeitlich etwas leereren Einkaufskiste, auf den Weg zum Panometer.
Fortsetzung folgt ...
[Verfasser ist Kathrin Mandler, FB Medien]
| von Romy Golanowski, am
03.11.09 |
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